Am 22.04.2017 wird die AfD ihren Bundes-Parteitag in Köln abhalten. Erfreulicherweise regt sich dagegen breiter Protest in unserer Stadt.

 Das Engagement gegen Rechts hat in Köln eine lange Tradition. Es wird immer wieder von unterschiedlichen Initiativen initiiert und koordiniert, von denen „Köln stellt sich quer“ und „Köln gegen rechts“ eine besondere Bedeutung haben.

 Als einzige Partei arbeitet DIE LINKE. Köln seit langem in beiden Bündnissen mit. Wir finden es wichtig, die Diskussion und den Meinungsaustausch unter diesen beiden wichtigen Akteuren gegen rechtes Gedankengut zu fördern und eine Bündelung der gemeinsamen Anstrengungen zu erreichen. Gemeinsam gegen Rechts bedingt gegenseitige Respektierung der unterschiedlichen politischen Auffassungen und Ansätze. Breitester gesellschaftlicher Widerstand ist notwendig im Kampf gegen die Versuche nationalistische Lösungsansätze salonfähig zu machen.

 Der geplante AfD-Parteitag in unserer Stadt ist eine politische Provokation, die ein deutliches Zeichen der Gegenwehr erfordert. Aus diesem Grund treten wir in beiden Bündnissen dafür ein, Gemeinsamkeiten in den Vordergrund zu stellen, und nicht die bestehenden Unterschiede. Wir rufen beide Bündnisse dazu auf, alles zu tun, dass in einer gemeinsamen politischen Aktion der Protest gegen die AfD in vielfältigsten Formen sichtbar wird: Von einer großen gemeinsamen Demo bis hin zu kreativen Protestformen auch kleinerer Gruppen, so dass es allen Bürgern möglich wird, der rechten Hetze entgegenzutreten und sich mit ihrem spezifischen Beitrag daran zu beteiligen.