Am 25 Juni werden zehntausende von Atomkraftgegner*innen aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland mit einer Menschenkette ein Zeichen gegen die Atomenergie, vor allem aber gegen den Schrottreaktor Tihange setzen. Diese Menschenkette soll auf einer Länge von 90 Kilometern von Tihange bis nach Aachen führen. Die Atomkraftgegner fordern die sofortige Stillegung des maroden Kernkraftwerks Tihange. Darüber hinaus gilt ihr Protest auch der deutschen Atomindustrie. Die Menschenkette wird von dem Aktionsbündnis Stopp Tihange veranstaltet, dass von der Kölner LINKEN unterstützt wird.

Die Kölner LINKE ist schon länger gegen die Energiegewinnung aus der Atomkraft aktiv. So stieß sie mit ihrer Anfrage zum Schutz der Bevölkerung bei Atomunfällen in einem Fachausschuss des Kölner Rates, eine in Köln geführte Debatte um das Atomkraftwerk in Tihange an.

Gernot Schubert, Mitglied im Kreisvorstand der Kölner LINKEN erklärt hierzu: Das Kernkraftwerk in Tihange mit seinem von Rissen durchsetzten Druckbehälter ist weniger als 130 Kilometer vom Dom entfernt. Es stellt eine ständige Bedrohung für Belgien, Luxemburg, Holland, sowie große Teile Deutschlands und Frankreichs dar.

DIE LINKE fordert diesen untragbahren Zustand zu beenden und das Kernkraftwerk endlich abzuschalten.

Wir rufen daher alle Menschen auf sich an dieser trinationalen Menschenkette zu beteiligen und hierdurch ein gemeinsames starkes Zeichen für eine bessere Energieversorgung zu setzen.

Kontakt:

Gernot Schubert, Mitglied im Kreisvorstand
Mobil: 01575 0354 283
E-Mail: gernot.schubert@die-linke-koeln.de