Für DIE LINKE Köln bedeutet Frieden die Verwirklichung von politischer, sozialer , ökonomischer und ökologischer Gerechtigkeit.

Die Voraussetzung für ein friedlicheres Zusammenleben ist der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen für alle Menschen.

Ökonomische Gewaltverhältnisse, die auf Ausbeutung beruhende kapitalistische Weltwirtschaftsordnung, Umweltzerstörung und Raubbau an Rohstoffen führen zu Kriegsgefahren und gefährden Menschenleben.

Viele große Umweltprobleme wie Klimawandel und Ressourcenknappheit bergen Konflikt –und Kriegspotential. Kriege sind eine humanitäre und ökologische Katastrophe z.B. die Atombombenabwürfe in Japan oder der Einsatz von Agent Orange in Vietnam.

Atomwaffentests, Militärische Großübungen wie „Defender2020“ oder auch Marineeinsätze schädigen nachhaltig die Umwelt.

DIE LINKE kritisiert die horrenden Ausgaben für immer weitere Aufrüstung , statt einer sinnvollen Verwendung für umweltpolitische Belange. Wir fordern und unterstützen gemeinsame Aktivitäten der Friedens- und Umweltarbeit um entgegen zu steuern.

Zum noch vor einigen Wochen geplanten Großmanöver Defender 2020 erklärte Tobias Pflüger,

stellvertretender Vorsitzender der Partei DIE LINKE: Defender 2020 hat erschreckende Ausmaße. 37.000 Soldatinnen und Soldaten, davon 20.000 aus den USA, sollen quer durch Deutschland in Richtung russische Grenze transportiert werden. Klar ist, dass solche Truppentransporte mit Panzern, LKWs und schwerem Gerät nicht ohne Folgen für Infrastruktur, Natur und Klima bleiben. Die Bevölkerung soll mit Defender 2020 an den Anblick von Militär auf den Straßen gewöhnt werden. Das werden wir nicht hinnehmen. Wir unterstützen deshalb Aktionen der Friedensbewegung vor Ort. Zahlreiche Ortschaften, etwa im Ruhrgebiet, in Mannheim, in Nürnberg, in Bremen, Hamburg und Berlin, werden von den Truppentransporten betroffen sein und müssen Einschränkungen hinnehmen. Hier gibt es viele Möglichkeiten, mit friedlichen, bunten, kreativen Protesten deutlich zu sagen: Diese Aufrüstung wollen wir nicht. Wir unterstützen die Proteste gegen Defender 2020.“

Aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus wurde das Militärmanöver letztendlich gestoppt. Am 16.03.2020 gab es in der Bundespressekonferenz die Mitteilung, dass „Defender 2020“ komplett eingestellt wird.