Genosse Alterspräsident

Manfred Müller eröffnet als Altersvorsitzender die erste Sitzung der BV Innenstadt 2020 – 2025

Ein Hauch von Geschichte umwehte den altehrwürdigen Ratssaal der Stadt Köln, in welchen sich die Bezirksvertreter*innen nebst zahlreichen Gästen zur konstituierenden Sitzung der neuen Bezirksperiode eingefunden haben. Nach alter Väter Sitte, bzw. den Vorgaben von Gemeindeordnung NRW in Verbindung mit der Hauptsatzung des Rates, obliegt es dem ältesten Mitglied des Gremiums, diese zu eröffnen. Die „unerwartete Ehre“ kam Manfred Müller zuteil, der den Altersvorsitz souverän zu meistern wusste. Es galt Stimmzähler*innen und Schriftführung zu benennen, den Bezirksbürgermeister und seine Stellvertreter*innen zu wählen und diese in ihr hoheitliches Amt einzuführen.

Als Altersvorsitzender richtete Manfred einige persönliche Worte an die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt und erinnerte an die letzte Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt in der Wahlperiode 2014 – 2020: Die Bezirksvertretung Innenstadt habe das gemeinsame Versprechen gegeben, in den Wahlkämpfen mit dafür zu sorgen, dass auch in der neuen Wahlperiode Rechtsradikale keinen Platz in diesem Gremium finden. Es erfülle ihn mit Genugtuung und Stolz, dass der Bezirksvertretung Innenstadt dies wieder gelungen ist. Die Bezirksvertretung Innenstadt sei die einzige der neun Bezirksvertretungen in Köln, in der die AfD keinen Sitz hat. Dies erscheine umso wichtiger in diesen schwierigen und komplizierten Zeiten der Bekämpfung einer Pandemie, wo gesellschaftlicher Zusammenhalt und nicht Spaltung im Vordergrund der Arbeit stehen und besonderes Augenmerk auf die Schutzbedürftigen dieser Gesellschaft gerichtet sein sollten. In diesem Sinne werde die Bezirksvertretung, wie auch in der letzten Wahlperiode, an der er teilnehmen konnte, an der Sache orientiert, um die Vertretung der Interessen der 130.000 Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt erfolgreich ringen und im besten demokratischen Sinne auch gelegentlich streiten.

Nachdem Manfred die ihm auferlegten Formalia abgearbeitet hatte, tat er kund: „Meine Aufgabe als Alterspräsident ist damit erfüllt. Als Marxist sage ich natürlich nicht „Gott sei Dank“, als Kölner schon…“ Sichtlich gerührt bedankte sich der neu gewählte Andreas Hupke für die sachliche wie kollegiale Sitzungsleitung. Er kündigte alsdann die Fortsetzung der offenen Mehrheiten an und betonte die Konzentration auf die Stärkung der Bezirke, in denen bekanntlich die Demokratie beginnt…

Zurück