Solidarisch aus der Krise - Vermögensabgabe jetztDIE LINKE. Köln veranstaltet am kommenden Samstag den „Tag des Reichtums“ im gesamten Kölner Stadtgebiet. Wir wollen damit auf unsere Forderung nach Erhebung einer einmaligen Vermögensabgabe zur gerechteren Verteilung der Corona-Kosten aufmerksam machen und informieren: „Die Corona-Krise hat die soziale Spaltung noch verschärft. Die Milliardäre sind während der Krise noch reicher geworden, während viele Beschäftigte und Soloselbständige in Existenznöten sind. Wer von einer Krise profitiert, muss auch zur Kasse gebeten werden.“ meint Danny Weser, zuständiges Vorstandsmitglied der LINKEN. Köln.

Die LINKE fordert daher eine einmalige Vermögensabgabe zur Bewältigung der Corona-Kosten, analog zum sogenannten Lastenausgleich unter Adenauer in der 50er Jahren. „Die Vermögen in Deutschland sind ungerecht verteilt. In Deutschland besitzt das reichste Prozent mehr Nettovermögen als 87 Prozent der Bevölkerung. Wir fordern eine Vermögensabgabe von den reichsten 0,7 Prozent der Deutschen.“ so Weser.

Die Vermögensabgabe sei eine einmalige, relativ einfach umzusetzende Maßnahme, die dabei helfe, einen Teil der Krisenbelastungen umzuverteilen und zu mehr Gerechtigkeit beizutragen. „Ohne eine Besteuerung der Superreichen wird es in Anbetracht der Corona-Kosten zu Kürzungs-Orgien in allen sozialen Bereichen kommen. Wir sagen als einzige Partei klar und deutlich, woher wir das Geld nehmen wollen.“ so das Vorstandsmitglied.

DIE LINKE. Köln will diese Forderungen in die Stadt tragen und am Samstag, den 29.5.2021 mit den Bürger*innen dazu ins Gespräch kommen:

  • Mülheim: Wiener Platz, 10-12 Uhr
  • Porz: Porzer Rathaus, 14-17 Uhr
  • Innenstadt: Deutzer Freiheit, 12:30-14:30 Uhr
    Innenstadt: Eigelstein, nördlich der Eigelsteintorburg, 11-13 Uhr
    Innenstadt: Severinskirchplatz, 10:30-13:30 Uhr
  • Nippes: U-Bahnstation Florastraße, ab 10:30 Uhr
  • Ehrenfeld: 11:30-15 Uhr
    Fahrradtour mit Ständen in Bocklemünd, Bickendorf, Ehrenfeld und Neuehrenfeld