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DieLinke RGB Frei

Kreisverband Köln

Aufruf zum Klimastreik am 29.11.2019

Aufstellung der Blöcke zum KlimaStreik

Aufstellung der Demo-Blöcke

Am Freitag den 29.11 wird es zu weltweiten Demonstrationen für eine Umkehr in der Klimapolitik kommen.

Treffpunkt für uns Kölner*innen: 11Uhr am Hohenzollernring.

Nach nur zwei Monaten ist dies schon der nächste globale Klimastreik. Er ist bitter nötig, denn die Zeit drängt und die weltweiten Kohlendioxid-Emissionen sind weiterhin auf höchstem Niveau.

Die Bundesregierung hat immer noch nicht verstanden, worum es geht.

Es braucht nicht noch mehr schöne Reden von PolitikerInnen. Es braucht jetzt Entscheidungen und Taten, die einen Unterschied machen. Das von der Bundesregierung verabschiedete „Klimapaket“ ist kaum wirksam. Maßnahmen, die wirklich etwas bewirken, werden Umstrukturierungen und Verhaltensänderungen nach sich ziehen. Und das ist mit Konflikten verbunden. Die lassen sich durchaus lösen, wenn man es solidarisch angeht und die Lasten gerecht verteilt. Doch die Bundesregierung läuft davor davon.

DemoRoute (© OpenStreetMaps)

DemoRoute (© OpenStreetMaps)

CO2 aus der Kölner Region schädigt das Weltklima

Die hohe CO2-Produktion in Deutschland, gerade auch in der Kölner Region, schädigt das weltweite Klima und geht zu Lasten der kommenden Generationen. Sofern wir das nicht innerhalb der nächsten Jahre ändern, wird es für unsere Nachkommen kein auskömmliches Leben nach heutigen Maßstäben mehr geben.

Deshalb ist das Versagen der Bundesregierung und vieler anderer Regierungen auch ein moralisches Desaster. Was soll man von einer Regierung halten, die so tut als wenn sie verstanden hat und trotzdem keine wirksamen Maßnahmen ergreift, die wichtigere Ziele hat als die Zukunft der eigenen Nachkommen und des ganzen Planeten?

Doch es geht nicht nur um Moral. Die nötige Klimawende durchkreuzt die fossilen Geschäftsmodelle der Öl- und Energie-Konzerne und der Automobilindustrie. Es ist deren diskret ausgeübte Macht, vor der die Bundesregierung einknickt.

Es wird ein langer, schwerer Kampf

Was lehrt uns das? Den Klimawandel durchzusetzen wird ein langer, schwerer Kampf. Hauptgegner sind nicht Unwissen, Unvernunft, und schlechte Gewohnheiten, sondern die ungebrochene Macht der fossilen Industrien. Doch es gibt gar keinen anderen Weg, als den Kampf um die Zukunft auf allen gesellschaftlichen Ebenen aufzunehmen.

Fangen wir damit hier in Köln jetzt an!

Derzeit werden etwa 10 Millionen Tonnen CO2 innerhalb der Stadtgrenzen emittiert. Davon lassen sich die Hälfte dem kommunalen Energie-Grundversorger RheinEnergie und ein weiteres Viertel dem Autoverkehr zuordnen.

Damit es zu einer deutlichen Reduktion kommt, muss die Verwaltung also hier ansetzen und in den Ausbau der Erneuerbaren bei der RheinEnergie, die Wärme- und Verkehrswende investieren. Vor allem aber muss die Stadt Köln als Haupteigentümer der RheinEnergie dem Vorstand endlich entsprechende Vorgaben machen. Genau dies ist bisher nicht der Fall. Das zuletzt vom Stadtrat auch mit den Stimmen der Grünen beschlossene Programm „KölnKlimaAktiv2022“ verzichtet genau auf diesen entscheidenden Schritt und wird deshalb auch nur CO2-Einsparungen von wenigen Prozent bringen. Ein Änderungsantrag der LINKEN Ratsfraktion für deutlich höhere Einsparungen wurde mit großer Mehrheit abgelehnt, auch von der Grünen Ratsfraktion.

DIE LINKE. Kreisverband Köln fordert

  • einen zügigen und umfassenden Ausbau der Erneuerbaren bei der RheinEnergie
  • eine beschleunigte Wärmewende und
  • eine Verkehrswende, die ihren Namen auch verdient. Dazu gehören der schnellere oberirdische Ausbau des ÖPNV, des Fußgänger – und Radwegenetzes und auch Einschränkungen des Autoverkehrs.

Für diese Ziele sind wir bereit mit allen demokratischen Partnern in Köln zusammenarbeiten.

Wir unterstützen den Aufruf von Fridays for future für den 29.11.2019 und rufen alle Menschen in Köln auf, am 4. globalen Klimastreik teilzunehmen.

Lasst uns den Druck auf die Regierungen aufrecht erhalten, damit sich wirklich etwas ändert!

DIE LINKE Köln

Beitragsbild mit KölnerDom: Thomas Wolf, www.foto-tw.deKölner Dom von Osten, 180 Grad vertikal von DIE LINKE Köln, CC BY-SA 3.0 DE

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