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Kreisverband Köln

Kölner Rat beschließt die Aufnahme aus Seenot geretteter Menschen!

Kundgebung der Seebrücke vor dem Kölner Rathaus.

Am 14.02. hat der Kölner Stadtrat mit breiter Mehrheit beschlossen, dass in Köln „soweit möglich und nötig, Personengruppen aus Seenot Geretteter aufgenommen werden“ sollen. Das sollten eigentlich Selbstverständlichkeiten sein. Aber jeder weiß, dass es im derzeitigen politischen Klima alles andere als selbstverständlich ist.

Der von der Fraktion DIE LINKE initiiert Beschluss knüpfte an an einem offenen Brief der Seebrücke Köln an Oberbürgermeisterin Reker. Frau Reker hatte letzten Sommer versprochen, Geflüchtete in Köln aufnehmen zu wollen. Daran erinnerte sie die Seebrücke angesichts der Notlage der auf der “Sea Watch 3” Geretteten. Es folgten ähnliche Schreiben vom Kölner Flüchtlingsrat und dem Bündnis „Köln zeigt Haltung“. Parallel initiierte die Fraktion DIE LINKE den Antrag im Rat, für den sie eine breite Mehrheit der demokratischen Parteien gewinnen konnte.

Währende der Ratssitzung am 14.02.2019 führten die Seebrücke Köln und das Bündnis „Köln zeigt Haltung“ eine Kundgebung vor dem Rathaus durch. Ein Vertreter von „Sea Watch 3“ sowie ein Vertreter der Seenotretter “Jugend rettet” berichteten von der dramatischen Situation im Mittelmeer. Mit kölschen kritischen Liedern bereicherten die „Pappnasen rot schwarz“ die Veranstaltung. Hauptforderung der Kundgebung war die Forderung nach der Übernahme einer Patenschaft für die “Sea Watch 3” durch die Stadt Köln.

DIE LINKE Köln wird auch weiterhin die Aktionen der Seebrücke Köln und des Bündnis “Köln zeigt Haltung” unterstützen, auch

Die orangene Schiffchen der Seebrücke

um den vom Rat ebenfalls beschlossenen Appellen an Ministerien auf Landes- und Bundesebene Nachdruck zu verleihen.

Weitere Informationen zu der Ratssitzung gibt es hier.
Der WDR berichtete ausführlich in der Lokalzeit Köln:

Alle Fotos dieses Beitrags: Berthold Bronisz / R-Mediabase

Offene Grenzen für Menschen in Not! - DIE LINKE Fraktion im Rat der Stadt Köln