Klimaneutrales Köln bis zum Jahr 2030

Klimaneutrales Köln bis 2030Der Rat der Stadt Köln hat den Klimanotstand beschlossen. Köln hinkt den Klimazielen jedoch hinterher. DIE LINKE will, dass den Worten auch endlich Taten folgen. Die RheinEnergie spielt dabei eine Schlüsselrolle. Deshalb unterstützen wir das Bürgerbegehren der „Initiative Klimawende Köln“. Wir fordern außerdem, dass die RheinEnergie einen sozial gerechten, den Grundbedarf berücksichtigenden Strom- und Gastarif anbietet.

Die Erwärmung der Erdoberfläche hat bereits jetzt einen kritischen Klimawandel zur Folge, der in Zukunft immer bedrohlicher werden wird.

Wir bekennen uns zu dem Ziel des Weltklimarates, die Erwärmung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2030 auf Null reduziert werden.

Die Umstellung auf erneuerbare Energien darf nicht dazu führen, dass Menschen mit geringem Einkommen durch hohe Energiepreise verarmen oder von der Versorgung abgeschnitten werden.

Wir wissen, dass der Profit und nicht die gesellschaftlichen Interessen im Zentrum der kapitalistischen Wirtschaftsordnung stehen. Wir rechnen mit dem Widerstand derer, die bei ihren Geschäften auf fossile Brennstoffe setzen. Zur klimaneutralen Produktionsweise gibt es aber keine Alternative. Sie muss durchgesetzt werden.

Die Arbeitnehmer*innen in den fossilen Bereichen dürfen nicht allein gelassen werden. Sie müssen sozial abgesichert werden, und es muss massiv in nachhaltige Industrien investiert werden.

2019 hat der Rat der Stadt Köln auf Druck der „Fridays for Future“-Bewegung den Klimanotstand beschlossen. Doch Köln hinkt den Klimazielen hinterher. DIE LINKE will, dass den Worten auch endlich Taten folgen.

„Initiative Klimawende Köln“

Die RheinEnergie spielt dabei eine Schlüsselrolle. Deshalb unterstützt DIE LINKE das Bürgerbegehren der „Initiative Klimawende Köln“. Auch wir sind dafür, dass „die Stadt Köln im Rahmen ihrer Unternehmensbeteiligungen darauf hinwirkt, dass die RheinEnergie AG und deren Tochterunternehmen spätestens ab 2030 nur Strom aus erneuerbaren Energien liefern, wobei sie diesen selbst in eigenen Anlagen produzieren, im Rahmen von Stromlieferverträgen aus veröffentlichten Anlagen erwerben oder im Rahmen von Mieterstrommodellen zur Verfügung stellen?”

Die RheinEnergie soll

  • den Anteil an erneuerbaren Energien bis 2030 kontinuierlich auf 100 % steigern;
  • das Braunkohlekraftwerk in Köln-Merkenich bis spätestens 2022 stilllegen;
  • alle geeigneten Dächer städtischer Gebäude bis spätestens 2025 mit Photovoltaik-Anlagen ausrüsten;
  • ihre CO2-Emissionen jährlich um mindestens 10 Prozentpunkte senken;
  • einen sozial gerechten, den Grundbedarf berücksichtigenden Strom- und Gastarif anbieten, der Menschen mit weniger Geld und die Arbeitnehmermitte entlastet;
  • ihr Fernwärmenetz schrittweise auf niedrige Temperaturen umstellen sowie bis 2030 ihren ersten Wärmesaisonspeicher bauen.

Der vollständige Abschnitt aus unserem Wahlprogramm zu diesem Schwerpunkt findet sich hier.