Kreisverband Köln

Rodungen im Hambacher Forst stoppen!

Pressemitteilung:

DIE LINKE. Köln fordert das Aussetzen der Rodungen im Hambacher Forst

Die RWE AG will weiterhin die Braunkohle unter dem Hambacher Forst der wirtschaftlichen Verwertung zuführen. Um dieses zu ermöglichen werden derzeit Vorbereitungen für die Rodungssaison 2018/ 2019 getroffen. Im Zuge dieser Vorbereitungen wurden Teile der Waldbesetzung geräumt.

Die LINKE. Köln geht davon aus, dass die Braunkohle unter dem Hambacher Forst nicht mehr zu Sicherstellung unserer Energieversorgung benötigt wird. Wir fordern die RWE AG daher auf, die Rodungsarbeiten zumindest bis zum Abschlussbericht der Kohlekommission auszusetzen.
Gernot Schubert, Kreisvorstandsmitglied der LINKEN. Köln erklärt hierzu:

Zerstörte Natur im Tagebau Hambach (Foto: Gernot Schubert)

Das „Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung“ belegte unlängst in einem detaillierten Bericht, dass wir den Kohleausstieg beschleunigen müssen sofern wir die Klimaziele noch einhalten wollen. Im Zuge dieses Berichtes wurde ausführlich erläutert, dass wir die Kohle unter dem Hambacher Forst nicht mehr für die Sicherung unserer Energieversorgung benötigen.

Derzeit trifft sich die Kohlekommission des Bundes regelmäßig um den Ausstieg im gesellschaftlichen Konsens vorzubereiten.

Eine Fortsetzung der Rodungsarbeiten würde jedoch im Hinblick auf die Nutzung der Braunkohle in diesem Teil des „Rheinischen Reviers“ Tatsachen schaffen und hierdurch die Arbeit der Kohlekommission des Bundes entwerten.

Einige der Kommissionsmitglieder haben dies schon erkannt und tragen sich mit dem Gedanken des Ausstieges aus der Kommission für den Fall der Wiederaufnahme der Rodungen. Mit dem Scheitern der Kohlekommission wäre jedoch eine Chance auf einen erfolgreichen Strukturwandel vertan.

Eine Wiederaufnahme der Rodungen zu diesem Zeitpunkt muss daher verhindert werden.

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Kontakt:

Gernot Schubert, Mitglied im Kreisvorstand
Mobil: 01575 0354 283
E-Mail: gernot.schubert@die-linke-koeln.de