Am Sonntag, dem 19.07.2020

fuhren Mitglieder der Partei DIE LINKE. Kreisverband Köln mit dem Fahrrad ins Rheinische Braunkohlerevier nach Keyenberg.

Das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ hatte kurzfristig zu einer Demonstration aufgerufen, um sich, wie schon im vorigen Jahr beim Sternenmarsch, dagegen zu wehren, dass die noch verbliebenen, Ortschaften am Tagebau Garzweiler II – Keyenberg, Kuckum, Ober-und Unterwestrich, Berverath und Lützerath nach und nach dem Erdboden gleichgemacht werden. Viele Anwohner haben sich in diesem Bündnis zusammen geschlossen, um mit friedlichen Mitteln gegen die Maßnahmen von RWE aufzubegehren. Sie fordern, dass alle von der Abbaggerung bedrohten Dörfer erhalten bleiben. Das wäre mit dem eigentlichen Kohlekompromiss auch sicherlich möglich gewesen.

Auch eine Greenpeace – Studie kommt zu dem Ergebnis,

dass sich keine Notwendigkeit für einen kompletten Aufschluss der Tagebaufelder ergibt, wenn die man die ausgehandelten Fördermengen zu Grunde legt.

Stattdessen will RWE Fakten schaffen und die Landstrasse 277 ab dem 20.07.2020 sperren und abreißen.

Wer in den nächsten Tagen die Möglichkeit hat, nach Keyenberg zu fahren, um die Anwohner in ihren weiteren Aktionen zu unterstützen ist sehr willkommen.

Auch am 19.07.2020 waren die Anwohner*innen sehr erfreut, dass ca. 800 Menschen den Weg in ihre Region gefunden hatten, um den Demonstrationszug bunt und kraftvoll zu gestalten.