Im Jahr 2019 hat Köln den Klimanotstand erklärt,

doch diese Erklärung konnte die Verantwortlichen bislang nicht davon abhalten weiterhin Braunkohle im Heizkraftwerk Merkenich zu verbrennen. Die RheinEnergie plant dieses Vorgehen noch bis zum Jahr 2025 weiter fortzuführen.

DIE LINKE. Kreisverband Köln setzt sich für einen deutlich früheren Ausstieg aus der Braunkohleverbrennung bei der RheinEnergie ein, denn die Verbrennung der extrem klimaschädlichen Braunkohle ist technisch nicht erforderlich.

Auch heute noch ist vielen nicht klar was Kohleverbrennung eigentlich genau bedeutet und welche Konsequenzen dies hat.

Um diesbezüglich für etwas mehr Klarheit zu sorgen, laden wir euch ein, gemeinsam den Weg der Kohle zu „erfahren“.

Die Tour beginnt am Samstag, den 22.08.2020 um 10 Uhr vor dem Kölner Rathaus auf dem Alter Markt, denn hier finden wir die Verantwortlichen für den beschriebenen Missstand.

Es geht weiter zum Heizkraftwerk der RheinEnergie nach Merkenich. Hier wird die Kohle verbrannt.

Von dort aus radeln wir zur „Kohleveredlung“ im Werk „Fortuna Niederaußem“. Hier wird die nasse Braunkohle mit viel Energieeinsatz getrocknet und gemahlen.

Nach einer Pause in der Nähe des Werkes fahren wir weiter zum Aussichtspunkt „Terra Nova“. Dort können wir den Ausblick auf eine der größten „Mondlandschaften“ Deutschlands, dem Tagebau Hambach, „genießen“ und erfahren, was Braunkohletagebau für die Natur bedeutet.

Zum Schluss geht es am Tagebau vorbei nach Buir. Wer will, kann von dort mit der S-Bahn zurück nach Köln fahren.

Die Strecke vom Rathaus bis zum S-Bahnhof in Buir beträgt ca.65 km. „Quereinsteiger“ haben die Möglichkeit an zwei Punkten im Streckenverlauf dazu zu kommen.

Treffpunkte am 22.08.2020:

Start: Kölner Rathaus am Alter Markt Köln, 10:00 Uhr

Bereich HKW Merkenich gegen 11:15 Uhr

Bereich Fortuna Niederaußem gegen 14:00 Uhr