Solidarität. Gut Leben in allen Veedeln

Solidarität. Gut leben in allen Veedeln.DIE LINKE will gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Veedeln. Das erreichen wir nur, wenn Rat und Verwaltung den benachteiligten Stadtteilen mehr Aufmerksamkeit widmen. Wir brauchen dort mehr und bessere Kitas und Schulen, und überhaupt mehr städtische Investitionen. Hierzu soll das Programm „Lebenswerte Veedel“ auf weitere Sozialräume ausgeweitet werden.

Gleichwertige Lebensverhältnisse sind ein wichtiges soziales Ziel in einer Demokratie. Es ist unumstritten, dass es in Deutschland keine gleichwertigen Lebensverhältnisse gibt. Und in Köln?

Die Lebensverhältnisse in Lindenthal und Chorweiler, in Marienburg und Vingst waren noch nie so unterschiedlich wie heute.

Wohnungspolitik, Sozial- und Gesundheitspolitik, Kultur- und Bildungspolitik – die Entscheidungen des Rates und der Verwaltung beeinflussen das Leben im Veedel. Die teils dramatischen Mietsteigerungen tragen ihren Teil dazu bei, dass sich Menschen mit geringen Einkommen ihre Wohnung nicht mehr leisten können. Sie müssen ihr Veedel verlassen.

Viele Menschen in den benachteiligten Stadtteilen haben ein richtiges Gespür dafür, dass sie abgehängt sind und missachtet werden. Die geringe Wahlbeteiligung in diesen Veedeln drückt dies aus. Sie mahnt alle Demokrat*innen.

DIE LINKE kritisiert die städtische Haushaltspolitik, weil viel Geld für das etablierte Kölner Bürgertum und seine kulturellen Interessen ausgegeben wird. Es werden Prestige-Projekte in der Innenstadt gefördert, aber Investitionen in den benachteiligten Stadtteilen bleiben aus.

Damit muss Schluss sein. Die Lebensverhältnisse lassen sich nur dann stärker angleichen, wenn man Ungleiches ungleich fördert. Daher: Mehr und bessere Kitas und Schulen, überhaupt mehr städtische Investitionen und mehr Aufmerksamkeit von Rat und Verwaltung für benachteiligte Stadtteile.

DIE LINKE will gleichwertige und gute Lebensverhältnisse in allen Veedeln.

„Lebenswerte Veedel“ fördern

Der Rat hat im Programm „Lebenswerte Veedel“ 15 Sozialräume festgelegt, in denen 300.000 Menschen leben. Diese werden zwar besonders gefördert, das reicht aber bei weitem nicht aus. DIE LINKE unterstützt die Forderung der Wohlfahrtsverbände, weitere Sozialräume auszuweisen und sie mit mehr Geld und Personal auszustatten.

Soziale Benachteiligungen kann man mit Zugang zu guter Arbeit und einer guten Sozialpolitik bekämpfen, und man kann die Selbstorganisation der Menschen durch Respekt und Anerkennung fördern.

Deshalb tritt DIE LINKE dafür ein, dass die finanziellen Mittel für soziale Arbeit und Gemeinwesenarbeit deutlich erhöht werden und eine langfristige Förderung gesichert ist.

Der vollständige Abschnitt aus unserem Wahlprogramm zu diesem Schwerpunkt findet sich hier.

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