Kreisverband Köln

Gegen die Ost-West-U-Bahn und für eine Verkehrswende in Köln

Termine „Ost-West-Bahn“ Projektgruppe

Das Potemkinsche Dorf einer „Bürger*innen-Beteiligung“

Ungefähr 350 Teilnehmer*innen hatten sich am 17.03.2018 auf Einladung von Verwaltung und Kölner Verkehrsbetriebe im Historischen Rathaus eingefunden, um am angekündigten Dialog über den geplanten Ausbau der Ost-West-Achse teilzunehmen. Dieser soll nach Ankündigung der Veranstalter in einer Empfehlung an den Rat der Stadt zugunsten einer der fünf vorgeschlagenen Varianten münden.   Vorliebe für eine Tunnel-Variante bei Verwaltung und Kölner Verkehrsbetrieben Die Anmoderation führte noch die Neutralität der Verwaltung, wie auch der Kölner Verkehrsbetriebe hinsichtlich der Frage „oberirdisch“ oder „unterirdisch“ an. Doch hielten sich deren Vertreter nicht lange mit solch hinderlichen Anforderungen auf. Frau Verkehrsdezernentin Blome begründete in Ihrer Begrüßung ihre Vorliebe für eine Tunnel-Variante damit, dass sie schon in der Düsseldorfer Stadtverwaltung für den Bau einer U-Bahn verantwortlich war. Da fragt man sich, ob Frau Blome diesem Argument selber ernsthaft irgendwelche Überzeugungskraft beimisst. Befürchtend, dass sie die Frage mit „Ja“ beantworten würde, ist man froh, dass sie nicht vor ihrer ...
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OBENAUF STATT UNTENDURCH

Nur mit einem guten Öffentlichen-Personen-Nahverkehr kann die dringend notwendige ökologische Verkehrswende weg vom Auto eingeleitet werden. DIE LINKE kämpft daher für einen schnellen Ausbau des ÖPNV. Insbesondere die Kölner Ost-West-Achse mit den Stadtbahnlinien 1,7 und 9 ist deutlich überlastet. Deswegen begrüßt DIE LINKE Planungen, die Kapazität auf dieser Strecke mittels längerer Züge um 50 % zu erhöhen. Hierzu sind Umbaumaßnahmen, u.a. eine Verlängerung der Bahnsteige, erforderlich. Der Umbau ist rein oberirdisch möglich und beinhaltet folgende städtebauliche Umgestaltung am Heumarkt, Neumarkt und Rudolfplatz: Der Heumarkt würde von Autospuren befreit, die Haltestelle nach Westen verschoben. Somit wäre der Heumarkt wieder als ein Platz und nicht nur als Verkehrsfläche wahrnehmbar. Die nördliche Umfahrung des Neumarktes würde wegfallen und als Fußgängerzone bis St. Aposteln umgestaltet werden. Dies bedeutet mehr Aufenthaltsqualität am Neumarkt. Trotz der Tatsache, dass eine unterirdische Bahnführung gegenüber einer neu geplanten oberirdischen Bahn keine höhere Kapazität und nur sehr geringe Einsparungen bei ...
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DIE LINKE aktiv gegen die OST-West-Ubahn in Kalk, Ehrenfeld und vor dem Rathaus

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DIE LINKE Ehrenfeld aktiv gegen die Ost-West-Ubahn